Immobilien finanzieren

Das passende Objekt finden

Immobilien finanzieren.

Die Finanzierung einer Immobilie ist nicht von heute auf morgen möglich. Es müssen viele Kleinigkeiten beachtet werden. Zunächst muss jedoch das

passende Objekt gefunden werden. Die Immobilie sollte dabei nicht nur dem eigenen Geschmack, sondern auch dem eigenen Geldbeutel entsprechen.

Bei einem Immobilienkauf fallen diverse Kaufnebenkosten an. Außerdem müssen die monatlichen Nebenkosten für die Immobilie, also Heizung, Strom, Wasser, Kosten für die Instandhaltung usw. gestemmt werden.

Dazu addiert sich die monatliche Rate für das Immobiliendarlehen.

 

Kaufnebenkosten

Bei einem Immobilienkauf fallen hohe Kaufnebenkosten an. Zusätzlich zum Kaufpreis müssen die Grunderwerbsteuer, Notarkosten und der Grundbucheintrag bezahlt werden. Gegebenenfalls wird auch noch eine Maklercourtage fällig.

Diese Kosten können schnell 10 bis 15 Prozent des Kaufpreises ausmachen. Grundsätzlich wird es bei einer Immobilienfinanzierung gerne gesehen, wenn Käufer die Kaufnebenkosten selbst bezahlen können. Da die Bank für diese Kosten keine Sicherheiten bekommt, finanziert sie diese nur ungern mit.

 

Genügend Eigenkapital vorweisen

Aus diesem Grund ist es immer sehr positiv, wenn diese Kaufnnebenkosten aus dem Eigenkapital bezahlt werden können. Bisher galt es als ideal, wenn das Eigenkapital 10 bis 30 Prozent des Kaufpreises der Immobilie betrug. Dies erhöhte die Wahrscheinlichkeit auf Zuteilung eines Immobiliendarlehens.

In den letzten Jahren hat sich jedoch der Wettbewerb unter den Banken enorm verschärft. So werden heutzutage oftmals Ratenkredite vermittelt, mit denen das Eigenkapital beim Immobilienkauf aufgestockt werden kann. Voraussetzung dafür ist allerdings eine gute Bonität und ein guter Score bei den bekannten Auskunfteien (Schufa).

Darlehenszins

Beim Kauf spielt auch die Höhe des aktuellen Leitzinses, also des Zinses, nach dem sich die Banken bei der Kreditvergabe richten, eine wichtige Rolle. Je niedriger dieser zum Zeitpunkt des Kaufes liegt, umso günstiger werden die monatlichen Raten des Immobiliendarlehens. Es ist also wichtig, zunächst die eigenen Finanzen zu sichten und sich die maximale monatliche Belastung durch das Immobiliendarlehen auszurechnen.

Ausgehend von diesem Wert, sollte man die in Frage kommenden Immobilien auswählen. Übrigens beeinflusst auch der Leitzins indirekt die Immobilienpreise. Ein niedriger Leitzins sorgt immer für eine deutliche Steigerung der Immobilienpreise. Immerhin wollen in Zeiten der niedrigen Zinsen viele Menschen eine Immobilie erwerben. Dies führt zu einer Verknappung des Angebots und letztlich zu einer Preissteigerung.

 

Die richtige Bank finden

Ist das passende Objekt gefunden, und sind sich Käufer und Verkäufer über den Preis einige, dann sollte mit einer Bank über eine Immobilienfinanzierung verhandelt werden. Der erste Weg sollte zur Hausbank führen. Diese kennt den Käufer und seine Finanzen vielleicht besser als er selbst.

Neben den Finanzen des Käufers, wird auch der Wert der Immobilien und die zu erwartende Wertsteigerung in der Zukunft errechnet. Die Bank möchte ihr Risiko minimieren und finanziert nur Immobilien, die langfristig eine Wertsteigerung oder zumindest Wertbeständigkeit erwarten lassen. Hat der Käufer dann ein Finanzierungsangebot von der Bank erhalten, dann sollte dieser das Angebot nicht sofort annehmen.

-> Es empfiehlt sich einen Kreditvermittler zu beauftragen. Dieser sucht aus einem Pool von hunderten Banken das beste Angebot heraus. Oftmals werden über die Kreditvermittler günstigere Zinsen angeboten, als würde bei der jeweiligen Bank direkt angefragt. Am Ende sollte der Käufer zwischen dem Angebot der Hausbank und dem des Kreditvermittlers das für ihn beste Angebot annehmen.